Porzellantasse mit Untertasse mit neugotischem Dekor
Porzellantasse mit Untertasse mit neugotischem Dekor
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| Inventar Nr.:
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KP 1988/158 |
| Bezeichnung:
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Porzellantasse mit Untertasse mit neugotischem Dekor |
| Künstler / Hersteller:
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unbekannt
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| Datierung:
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um 1830/1840 |
| Objektgruppe:
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Gefäß / Tafelgeschirr / Tafelgerät |
| Geogr. Bezug:
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Frankreich (?) |
| Material / Technik:
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Porzellan, formgefertigt, weiß glasiert. Bemalung in Aufglasur. Vergoldung. |
| Maße:
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Tasse mit Henkel 10,5 cm (Höhe) Lippe der Tasse 8,3 cm (Durchmesser) Untertasse 14,8 cm (Durchmesser) Untertasse 3,1 cm (Höhe) Tasse ohne Henkel 8 cm (Höhe)
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Katalogtext:
Die Rückbesinnung der um 1800 entstandenen Romantik auf das Mittelalter, in deren Folge auch Renaissance und Barock eine neue Wertschätzung erfuhren, führte im Kunstgewerbe bis etwa zum Ende des Jahrhunderts zur Popularität historisierender Formen. – Die Tasse mit Mäanderfries und Palmettenhenkel auf klassizistischem Korpus ist mit gotisierender Bemalung versehen: in einem offenen Arkadengang mit Rund- und Spitzbogen sowie Maßwerk stehen drei Ritter in Rüstung. Auf für den Historismus typische Weise sind hier Klassik und Mittelalter verbunden.
(Oktober 2018, Cornelia Weinberger)
Literatur:
- Historismus. Angewandte Kunst im 19. Jahrhundert. 4 Bde. Kassel 1987-1997, S. 37, Abbildung S. 37, Kat.Nr. 236.
Letzte Aktualisierung: 09.12.2025