Minerva
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| Inventar Nr.:
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KP B XVI. Tab. B-VII-8 |
| Bezeichnung:
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Minerva |
| Künstler / Hersteller:
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unbekannt
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| Datierung:
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Anfang 17. Jh. |
| Objektgruppe:
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Gemme / Kamee |
| Geogr. Bezug:
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Italien (Spanien (?)) |
| Material / Technik:
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elfenbeinfarbenes Relief mit rosa-gelblichen Tonabstufungen auf transluzidem hellgrauem Grund |
| Maße:
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2,29 x 1,65 x 0,64 cm (Objektmaß)
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Beschriftungen:
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Aufkleber: rückseitig Aufkleber (Typ A): "113-124"; Aufkleber: rückseitig Aufkleber (Typ B): "V 8";
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Katalogtext:
Diese Kamee mit dem Brustbild der Minerva im Profil nach links ist in flüchtiger, jedoch gekonnter stilisierter Schnittechnik gearbeitet. Der undekorierte Helm weist einen kräftigen Helmbusch auf. Minervas lange glatte Haare gehen übergangslos in die Schüsselfalten des Paludamentums über.
Diese Kamee läßt sich einer Gruppe von Kameen zuordnen, die anhand des elfenbeinfarbenen Materials mit leichter Roséfärbung und der flüchtigen Schnittechnik zu identifizieren sind. Als Vergleichsstück wäre beispielhaft eine Minerva-Kamee der Münchner Münzsammlung zu nennen (Weber 2001, Nr. 149).
Stand: November 2006
Inventare:
- Verzeichniß der geschnittenen Steine. (verfertigt von L. Voelkel 1791.) SMK, Archiv HLM., Nr. Tab. XXI. 8.
- Vorliegendes Inventar der Gemmen des Museums zu Cassel wurde nach vollzogener Umordnung sämtlicher Gemmen von mir aufgestellt und abgeschlossen im Mai dieses Jahres., Nr. B. Tab. VII. 8.
- No 9. Designation Von denen geschnittenen Edelgesteinen, Medaillen von Gold, Silber und Kupfer, ingleichen Müntzen (Elfenbein und in Wachß und Thon poussirten portraits) so zu folge. (1730) 1753, Nr. 113.
- Gemmenliste ohne den Pretiosenbestand, aufgestellt von Eduard Pinder zwischen 1882 und 1897. SMK, Archiv HLM. 1882-1897, Nr. Tab. V. 5.
Literatur:
- Ingrid S. Weber: Geschnittene Steine aus altbayerischem Besitz. Kameen und Intaglien des 15. bis späten 17. Jahrhunderts in der Staatlichen Münzsammlung München. München/Berlin 2001, Kat.Nr. 149.
Letzte Aktualisierung: 17.03.2026